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Reichsbischof Müller auf der Synode 1934 der Hamburger
Landeskirche
(von links: Pastor Langmann, Ministerialdirektor Dr. Jäger,
Jugendpfarrer Vorrath, Reichsbischof Müller, Pastor Dr.
Boll)
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7. Januar:
Amtseinführung von Landesbischof
Paulsen in Kiel.
13. Februar:
Erlass der bayerischen Landeskirche
zur Sicherung und Auswertung aller Kirchenbücher für
rassenkundliche Forschung.
15. Februar:
Hans Asmussen, Altona, wird aus dem Dienst
der Landeskirche Schleswig-Holstein entlassen.
17. Februar:
Das Landeskirchenamt Kiel ordnet die
Eingliederung der evangelischen Jugend in die Hitler-Jugend
an.
5. März:
Der DC-Pastor Franz Tügel löst
D. Dr. Schöffel als Bischof in Hamburg ab.
29. 31. Mai:
Bei der 1. Reichsbekenntnissynode
in Barmen ist die »Judenfrage« kein Thema. Die
Bekennende Kirche versteht sich als rechtmäßige
Evangelische Kirche und installiert als Leitungsorgan den
»Reichsbruderrat«.
30. Juni:
Gewaltsame Ausschaltung oberster SA-Führer
durch die SS. (»Röhm-Putsch«).
12. Juli:
Zum Gemeindevorsteher dürfen in
Lübeck keine Personen berufen werden, die »nichtarischer
Abstammung« sind bzw. einen »nichtarischen«
Ehepartner haben.
20. Juli:
In der neuen Lübecker Kirchenverfassung
wird das Führerprinzip verankert. Für Chorleiter,
Organisten und Geistliche tritt der Arierparagraph in Kraft.
2. August:
Tod Hindenburgs. Hitler übernimmt
das Amt des Reichspräsidenten und Kanzlers in Personalunion.
12. August:
Einführung des neuen Lübecker
DC-Bischofs Erwin Balzer.
15. Oktober:
Gründung des Amtes für Sippenforschung.
19. 20. Oktober:
Die 2. Bekenntnissynode ruft in Dahlem
das kirchliche Notrecht aus. Aus der Mitte des »Reichsbruderrates«
entsteht der »Rat der Deutschen Evangelischen Kirche
(DEK)«.
23. November:
Ablösung des »Rates der DEK«
durch eine (1.) »Vorläufige Kirchenleitung«
mit dem Hannoveraner Bischof August Marahrens an der Spitze.
22. Dezember:
Entlassung des Bonner Theologie-Professors
Karl Barth.
1934 emigrieren
ca. 23.000 Juden und Jüdinnen.
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