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7. März:
Einmarsch deutscher Truppen in das entmilitarisierte
Rheinland.
12. März:
Wahl einer »2. Vorläufigen
Kirchenleitung« durch die »radikalen« Kräfte
der Bekennenden Kirche.
8. Mai:
Der Reichskirchenausschuss erfragt
bei den Landeskirchen die Zahl der »nichtarischen«
Pfarrer.
28. Mai:
Denkschrift der »2. Vorläufigen
Kirchenleitung« an Hitler, in der der »rassische
Antisemitismus« und die Rechtswillkür in Deutschland
kritisiert werden.
Juni:
Kirchenaustrittswelle, die von den Nationalsozialisten propagandistisch
unterstützt wird.
1. August:
Eröffnung der Olympischen Spiele
in Berlin. Die antisemitische Propaganda wird für kurze
Zeit abgemildert.
September:
Der »Reichsverband der nichtarischen
Christen« wird auf behördliche Anweisung in »Paulusbund.
Vereinigung nichtarischer Christen e.V.« umbenannt.
20. September:
In Lübeck sagen sich die Pastoren
der Bekennenden Kirche vom Bischof und dem Kirchenrat los.
19. November:
Gründung der »Forschungsabteilung
Judenfrage« des »Reichsinstitutes für Geschichte
des neuen Deutschlands«, München.
5. Dezember:
Mit der Entlassung von 9 Pastoren der
Bekennenden Kirche erreicht der Kirchenkampf in Lübeck
seinen Höhepunkt.
Dezember:
Pastor Wilhelm Halfmann veröffentlicht
die Schrift »Die Kirche und der Jude«.
31. Dezember:
Ausschluss der Juden aus dem Staatsdienst.
31. Dezember:
Lübeck: Ausweitung des Arierparagraphen
auf Kirchenvögte, Kirchendiener und Friedhofswärter.
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